Langsam wird es ernst. Nachdem ich mit meinen lieben Floßfestfreunden am 9.2. ausgiebig gefeiert in Lehnin gefeiert habe, war ich die komplette vergangene Woche in Berlin unterwegs.
Am Montag kam Tina in der Hauptstadt an, wo wir am Dienstag das amerikanische Konsulat besuchten. Ich durfte nur vor der Tür mit Tinas Sachen warten. Die Amis sind wirklich ein seltsames Völkchen.
Am Nachmittag begrüßten wir dann den Rest des Semesters am Hauptbahnhof. Ein großer Teil übernachtete im Hostel am Hackeschen Markt, wo wir abends im Kani Mani ein Bierchen tranken.
Am Mittwoch besuchten wir die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), die Bremer Landesvertretung, den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sowie Coca Cola.
Abends lernten wir beim Fußball schauen einen CSU-Politiker aus Freising kennen mit dem wir eine interessante Diskussion führten.
Der Besuch im Bundestag und Bundeskanzleramt am Donnerstag erwies sich als nicht so spannend wie erwartet. Ein sehr freundlicher Guide zeigte uns Angelas Gebäude inklusive Kabinettssaal und Kanzlergalerie.
Der Abgeordnete Bernd Neumann hatte jedoch leider keine Zeit für unsere Studi-Gruppe.
Am Freitag besuchten wir die Unternehmen Zucker Kommunikation und Pleon um am späten Nachmittag Abschied am Berliner Hauptbahnhof zu nehmen. Das Semester geht nun für ein Jahr auseinander.
Tina und Hannah blieben noch übers Wochenende. Am Freitag waren wir mit Lukas und Werner unterwegs und haben die Hoppetosse unsicher gemacht. Samstag haben wir Lukas zum Flughafen gebracht und sind abends ins schöne Brandenburger Land aufgebrochen.
Abends waren wir noch im Herzschlag und anschließend Bowlen. Am Sonntag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Ein Abschied nach dem nächsten ;-(
Am Montag durfte ich Frau Dr. Spielmann zum Thema Wahlkampfkampagnen interviewen. Das war wirklich eine nette und aufschlussreiche Unterhaltung. Sie nahm sich viel Zeit und so plauderten wir. Zudem hatte sie auch Rat, wie ich meine Impfkosten zurück erstattet bekommen könnte.
Nun sitze ich in den letzten Tagen an dieser Hausarbeit und hoffe dass ich bald fertig bin.
Am Mittwoch geht mein Flieger nach Dhaka via London. Dort werde ich am 28.2. landen und vom Flughafen abgeholt. Abends wurde ich schon zu einer Veranstaltung eingeladen und auch mit meinen neuen Mitbewohnerinnen Silke und Caro hab ich schon Kontakt.
Ich freu mich auf das Land, die Menschen und mein Praktikum, jedoch fällt mir der Abschied dieses Mal schwerer als beim letzten Mal. 1 Jahr kann echt lang werden aber auch schnell vergehen.
Wahrscheinlich halten mich alle schon verrückt aber ich gehe nicht, weil ich Bremen oder Nahmitz ganz schrecklich finde, sondern weil ich schon immer mal beim Auswärtigen Amt reinschnuppern wollte. Auch auf Indien freue ich mich. Dort werden auch noch drei weitere Studenten aus meinem Semester sein.
In diesem Sinne werde ich jetzt wieder häufiger Berichte schreiben, nur mit den Bildern sieht es schlecht aus, da Dhaka nicht zu den Ländern mit der schnellsten Internetverbindung zählt.
Also lasst euch überraschen, wie ich in einem Jahr aussehe
Ich werd euch alle vermissen und hoffe von euch zu hören.
Lg,
Netti




