Nachdem ich am Freitag das letzte Blockseminar in Statistik hatte, habe ich mich am WE vorallem mit meiner Hausarbeit beschäftigt. Sonntag klingelte jedoch um 5:50 der Wecker, da ich die Möglichkeit hatte in Wolfburg zu arbeiten. Mein Chef aus dem Stadion hatte sich Mittwoch gemeldet und gefragt, ob ich Lust am Tag der offenen Tür im VW zu arbeiten.
So fuhren wir um 7:30 los in Richtung VW-Stadt. Popcorn und Eis mit dabei.
Die Vernastaltung startete um 11:00 und das Gelände ist wirklich riesig. Da kann man viel laufen. Das Geschäft im Werk lief nicht besonders, aber es war schon interessant. Ich hab Tabaluga, Konzerte und natürlich schicke Autos gesehen.
25 Mio Golf wurden gefeiert.
Ab 18:00 arbeiten wir dann im Stadion. Dort fanden Konzerte unter der Moderation von Thomas Gottschalk statt.

„Das Auto blieb aber nicht der einzige Star des Abends. Als Dank an die Belegschaft ließ Volkswagen Robin Gibb, Peter Maffay, Bonnie Tyler, Juliette, Alannah Myles, Paul Young, Chris de Burgh und viele andere Musiker nach Wolfsburg kommen. Mit einem spektakulärem Feuerwerk über der Autostadt endete dann das Fest, zu dem auch Promis wie die Schauspieler Gudrun Landgrebe, Christian Ulmen oder Mark Keller geladen waren. Die Eintrittskarten waren unter den Beschäftigten ausgelost worden. „In diesem Auto wurden Kinder gezeugt, wurden Ehen geschieden. In diesem Auto spielt sich das Leben ab“, schwärmte Gottschalk.“
Die Veranstaltung war wirklich interessant und das Geschäft lief auch gut. Ich war dann irgendwann um 3:00 in der WG.

Schade, dass die Demo in Rostock nicht friedlich geendet ist. Ich finde es wichtig, dass der Unmut gegenüber der G8 geäußert wird. Auf die prekäre Situation in der Dritten Welt, auf Umweltfragen sowie Wirtschaftliche Ausbeutung muss aufmerksam gemacht werden ud die Demo in Rostock war größtenteils friedlich.
Natürlich berichtet die Presse nur von den brennenden Autos, dem schwarzen Block und der armen Polizei. Diese Autonomen findet man bei jedem Fussballspiel. Egal welcher Anlass, egal welcher Ort, egal wieviel Polizei: Sie werden im Steine werfen.